Benachteiligung am Arbeitsmarkt hat viele Formen - und sie hat viele Gründe: sie trifft Frauen
nach der Familienphase ebenso wie Menschen mit sprachlichen Defiziten.
Betroffen sind Ältere, junge Arbeitslose ohne Ausbildung oder Menschen mit
Behinderungen. Bestimmte Lebensbedingungen, mangelnde Qualifikationen oder persönliche
berufliche Dispositionen erschweren die Suche nach einem adäquaten
Arbeitsplatz.
Entsprechend
unterschiedlich sind Unterstützungsangebote des Ministeriums für Arbeit,
Gesundheit und Soziales konzipiert.
Das Land unterstützt Berufsrückkehrende über das Förderprogramm Brücken
bauen in den Beruf und Väter und Mütter, die eine Ausbildung beginnen
wollen, mit dem Angebot der Teilzeitberufsausbildung.
Für junge Menschen auf der Suche nach einem Arbeitsplatz wurde das Programm Jugend
in Arbeit plus entwickelt, das seit Jahren sehr erfolgreich in der Region
durchgeführt wird.
Viele von
Arbeitslosigkeit Betroffene in OstWestfalenLippe haben einen Zuwanderungshintergrund.
Zugleich kann die Region mittelfristig auf die beruflichen Ressourcen der
Zugewanderten nicht verzichten. Die Modellprojekte „Kompetenzwerkstatt
Vielfalt in OWL“ und „Perestrojka“ haben das Ziel, hier neue Lösungen zu
entwickeln und regional zu verankern. Zur Unterstützung von Menschen mit
Behinderungen hat das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales zwei
Förderprogramme aufgelegt. Das Bundesprogramm JobPerspektive für
besonders Benachteiligte wird mit zusätzlichen Mittel unterstützt.





