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Jugend und Beruf

Auszubildender zum Industriemechaniker © Stadtwerke Bielefeld GmbH / Veit Mette

Teilzeitberufsausbildung – Familie und Ausbildung unter Dach und Fach!

Ausbildung in Teilzeit - so wird´s gemacht

Kinder und Ausbildung in Vollzeit, das ist für viele junge Mütter und Väter kaum zu schaffen. Wer vor der Aufnahme der beruflichen Erstausbildung Kinder bekommt, bleibt deshalb häufiger arbeitslos und scheitert nicht selten beim Jobeinstieg – das gilt ganz besonders für junge Mütter.

Eine Ausbildung in Teilzeit kann hier eine Lösung sein, von der der Betrieb und die junge Familie profitiert. Denn bei einer Teilzeitberufsausbildung absolviert die Auszubildende 75 Prozent der normalen Regelarbeitszeit im Unternehmen.

 

Das Berufsbildungsgesetz bietet Betrieben seit 2005 die gesetzliche Grundlage für eine Ausbildung in Teilzeit. Wenn ein berechtigtes Interesse vorliegt, kann die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit im Betrieb reduziert werden, während die Berufsschule weiterhin ganztags besucht wird. So läuft es in der Praxis:
  • 75 Prozent der normalen Regelarbeitszeit, mindestens 21 Stunden in der Woche werden im Betrieb absolviert, dazu kommen ein bis zwei Berufsschultage.
  • Die tägliche Arbeitszeit beträgt höchstens sechs Stunden.
  • Die Vergütung kann entsprechend der zeitlichen Verkürzung gekürzt werden und wird vom Betrieb getragen.
  • Die Auszubildenden können Berufsausbildungsbeihilfe und Kindergeld beantragen.  

Einstieg begleiten - Perspektive eröffnen

Das Programm „Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven eröffnen“ unterstützt junge Mütter (und Väter) über einen Zeitraum von zwölf Monaten dabei, eine auf ihre persönliche Situation abgestimmte Teilzeitausbildung in Angriff zu nehmen.

 

Erfahrene Bildungsträger beraten und unterstützen Unternehmen, die einen Ausbildungsplatz in Teilzeit anbieten wollen. Sie begleiten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und in den ersten Monaten der Ausbildung. Das Programm umfasst insbesondere folgende Angebote:

  • viermonatige Vorbereitung (Bewerbungstraining, Coaching, Praktikum)
  • Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche
  • Kontaktvermittlung zu Ausbildungsbetrieben, Kammern, Berufsschulen
  • Begleitung in den ersten acht Monaten der Ausbildung
  • Beratung und Unterstützung der Betriebe während der Ausbildung
Das Programm  wird aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds gefördert. Es wird koordiniert und begleitet von der Regionalagentur OstWestfalenLippe.

 

In elf Regionen des Landes wurden erstmals im Ausbildungsjahr 2009 / 2010 dreizehn Pilotprojekte gefördert. Im zweiten Durchlauf, Ausbildungsjahr 2010 / 2011 sind 16 Regionen in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 29 Projekten am TEP-Programm beteiligt.



OstWestfalenLippe ist im zweiten Durchlauf mit insgesamt vier Projekten in den Kreisen Minden-Lübbecke, Paderborn, Lippe und der kreisfreien Stadt Bielefeld am Programm beteiligt.


Die Projektbeschreibungen und Ansprechpartner finden Sie hier als PDF-Datei zum download.


Projektskizze der EinLaden gGmbH PDF-Download

EinLaden gGmbH


Projektskizze des IN VIA e.V. PDF-Download

IN VIA Paderborn e.V.

Projektskizze der faw PDF-Download
faw Bielefeld

Projektskizze der Netzwerk Lippe gGmbH PDF-Download
Netzwerk Lippe gGmbH


Weitere Informationen zum Programm gibt die Regionalagentur OstWestfalenLippe.



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