Der Übergang von der Schule in Ausbildung, in ein Studium und in den Beruf ist für viele junge Menschen eine Zeit der Unsicherheit. Zu späte berufliche Orientierung, zu wenige Praxiserfahrungen, unklare Berufsvorstellungen und gleichzeitige Informationsflut sind nur einige der Faktoren, die für junge Frauen und Männer den beruflichen Einstieg erschweren können.
In der Region OstWestfalenLippe haben deshalb alle Kreise und die Stadt Bielefeld begonnen, ein systematisches, regionales Übergangsmanagement von der Schule in den Beruf aufzubauen. Die regionale Entwicklungspartnerschaft „Erfolgreich in Ausbildung“, die bis 2007 durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert wurde, hat hier wichtige Impulse gegeben. Ihr Ziel war es, vor allem Hauptschülerinnen und Hauptschüler frühzeitig so zu fördern, dass sie eine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommen.
Anknüpfend an die guten Ergebnisse der Entwicklungspartnerschaft sind in OstWestfalenLippe in allen Kreisen und der Stadt Bielefeld Angebote zur Unterstützung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf aufgebaut und ausgebaut worden. Unterstützt werden die Angebote durch Förderprogramme und Projekte des Landes und des Bundes.
Die gute Zusammenarbeit und Vernetzung, die im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft „Erfolgreich in Ausbildung“ entstanden ist, wollten alle Akteure gern weiter führen.
Im Januar 2008 ist deshalb der Arbeitskreis "Regionales Übergangsmanagemen Schule Beruf in OWL" gegründet worden. In dem Arbeitskreis sind alle Gebietskörperschaften aus OstWestfalenLippe vertreten. Die Koordination liegt bei der Bezirksregierung Detmold in Kooperation mit der Regionalagentur OWL. Der Arbeitskreis tagt viermal im Jahr. Sein Ziel ist der Austausch und die regionale Abstimmung von Entwicklungen zum Übergangsmanagement von der Schule in den Beruf.





